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April 16, 2026 Umweltbaubegleitung bestätigt wirksame Massnahmen: positive Ergebnisse beim Grundwasser und weitere Fortschritte im Naturschutz

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Das Jahr 2025 war bei Andermatt Swiss Alps erneut von Bautätigkeiten geprägt, gleichzeitig konnten die Umweltmassnahmen konsequent umgesetzt und weiterentwickelt werden. Die Umweltbaubegleitung zieht insgesamt ein positives Fazit: Die getroffenen Massnahmen zum Schutz von Luft, Wasser, Boden und Natur zeigen Wirkung und werden laufend optimiert.

Seit Baubeginn im Jahr 2009 verantwortet der Umweltberater Beat Hodel die übergeordnete Umweltbaubegleitung. Unterstützt wird er durch eine lokale Umweltbaubegleitung, die im Jahr 2025 insgesamt 38 Begehungen durchgeführt hat. Die Umweltüberwachung blieb aufgrund der Bautätigkeiten intensiv und eng abgestimmt mit den zuständigen Behörden.

Bautätigkeit und Entwicklung Im Jahr 2025 standen die Arbeiten in der Zone 4 im Fokus. Der Rohbau des Hotels 4C «The Alpinist Andermatt» wurde weiter vorangetrieben, die FlyOver-Brücke fertiggestellt sowie zwei Mehrfamilienhäuser in Betrieb genommen. Gleichzeitig starteten die Bauarbeiten für drei weitere Gebäude. Parallel dazu wird die Entwicklung von Andermatt Reuss weiterhin durch eine umfassende Umweltbaubegleitung und ein Umweltmonitoring begleitet, die sowohl die Bautätigkeiten als auch den Betrieb des Golfplatzes und ökologische Aufwertungsmassnahmen umfassen.
Immissionsschutz: Grenzwerte deutlich eingehalten Die eingesetzten Maschinen erfüllen die hohen Umweltanforderungen, insbesondere hinsichtlich Partikelfilter und Emissionsstandards. Die Staubmessungen zeigen, dass die gesetzlichen Grenzwerte im Jahr 2025 deutlich unterschritten wurden. Auch bei lärmintensiven Arbeiten konnten durch frühzeitige Planung und Kommunikation sämtliche Anforderungen eingehalten werden. Beschwerden von Anwohnern und Gästen sind keine eingegangen.
Gewässerschutz: Weiterentwicklung der Massnahmen Die Überwachung der Gewässer zeigte insgesamt stabile Werte. Im Grundwasser konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Bei der Behandlung von Baustellenwasser wurden neue Massnahmen entwickelt, um punktuelle pH-Wert-Schwankungen bei Regenereignissen künftig noch besser zu kontrollieren. Ein optimiertes Entwässerungskonzept wurde gemeinsam mit den Fachstellen erarbeitet und wird ab 2026 weiter überprüft.
Grundwasser am Golfplatz: keine Rückstände nachweisbar Besonders erfreulich sind die Ergebnisse des umfassenden Grundwassermonitorings auf dem Golfplatz Andermatt. In allen untersuchten Proben konnten keinerlei Rückstände von Herbiziden oder Pestiziden nachgewiesen werden. Die Resultate bestätigen den sorgfältigen und zurückhaltenden Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.
Naturschutz: konkrete Fortschritte und neue Lebensräume Auch im Naturschutz wurden wichtige Fortschritte erzielt. Mehrere Gebäude auf dem Golfplatz wurden als bedeutende Lebensräume für die stark gefährdete Fledermausart Alpenlangohr identifiziert. Zusätzliche Massnahmen zur Förderung dieser Art werden umgesetzt. Zudem wurde das kantonale Naturschutzgebiet «Lebensraummosaik Neugaden» erweitert. Die Fläche vereint verschiedene wertvolle Lebensräume und leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität in der Region. Der Golfplatz selbst gilt weiterhin als Vorreiter im alpinen Raum: Ein grosser Teil der eingesetzten Düngemittel und Hilfsstoffe stammt aus organischer Herkunft. Der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel konnte weiter reduziert werden.
Abfall- und Bodenschutz: deutliche Verbesserungen Die Abfalltrennung und Entsorgung auf den Baustellen haben sich weiter verbessert. Die zuständigen Behörden bewerten die Situation positiv. Auch im Bereich Bodenschutz wurden gezielte Massnahmen umgesetzt, unter anderem durch den Aufbau neuer Grünflächen und eine sorgfältige Bewirtschaftung der Bodendepots.
Gemeinsames Engagement für Umwelt und Qualität «Die positiven Ergebnisse zeigen, dass sich unser konsequentes Engagement für Umwelt und Qualität auszahlt», sagt Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG. «Mein Dank gilt unseren Partnern, den beteiligten Unternehmen sowie unseren Mitarbeitenden, die mit grossem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein zur erfolgreichen Umsetzung der Umweltmassnahmen beitragen. Dieses gemeinsame Engagement ist entscheidend, um die Entwicklung von Andermatt Reuss nachhaltig und zukunftsorientiert voranzutreiben.»
Ausblick Für das Jahr 2026 wird insgesamt eine reduzierte Bautätigkeit erwartet. Gleichzeitig bleibt die Umweltüberwachung auf hohem Niveau bestehen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Jahr 2025 fliessen direkt in die Weiterentwicklung der Massnahmen ein.

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